Eine wild wuchernde Pflanze, die in Virginia entdeckt wurde, kann Blindheit verursachen

16-07-2018 17:28:52 Autor:   Visiontimes Kategorien:   Entdeckungen , Gesundheit , Umwelt

Eine Pflanze, deren Saft Blindheit verursachen kann, wurde in Virginia in großer Ausbreitung gefunden. (Bild: Fritz Geller-Grimm https://en.wikipedia.org/wiki/Heracleum_mantegazzianum#/media/File:Herkulesstaude_fg01.jpg über flickr CC BY-SA 3.0 https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/ )

Als Robert Emma aus Berryville, Virginia, in der Nähe seines Hauses seltsame Pflanzen sah, war er skeptisch und ein wenig alarmiert. Diese Pflanzen waren größer als ein durchschnittlicher Mensch, hatten gezackte Blätter, die etwa fünf Fuß breit waren, und auch Dornen.

Also rief er Mark Sutphin, einen bekannten Agrarexperten von der Virginia Tech Firma an. Nach sorgfältiger Besichtigung schnitt er die Pflanze erst mit einer Schutzbrille und einem Tyvek-Anzug ab und brachte sie in sein Labor. Mark identifizierte die Pflanze als einen berüchtigten Riesen-Bärenklau, von dem bekannt war, dass er für Menschen sehr gefährlich ist. Sein Saft hat das Potenzial, die Haut zu verbrennen und sogar zur Blindheit zu führen, wenn er auf die Augen trifft.

Die Website “Invading Species” warnte auch die Anwohner, auf diese Pflanze zu achten.

„Seien Sie vorsichtig, wenn Sie dieser gefährlichen Pflanze begegnen! Der klare wässrige Saft des Riesen-Bärenklaus enthält Giftstoffe, die eine Dermatitis (eine Entzündung der Haut) verursachen können. Der Saft kann Verbrennungen verursachen, wenn er auf Ihre Haut kommt und die Haut dann dem Sonnenlicht ausgesetzt wird“,

schrieb ein Mitarbeier von Invasive Species auf Tweeter.

 

 

Der Riesenbärenklau

Der Riesen-Bärenklau, wissenschaftlich bekannt als Heracleum mantegazzianum, ist eine Pflanze ursprünglich aus Zentralasien und dem Kaukasus. Im Zuge der Einführung in den Westen im 19. Jahrhundert kam sie zuerst nach England. Später wurde die Pflanze für dekorative Zwecke in die USA importiert.

Die US-Regierung hat den Riesen-Bärenklau offiziell als schädliches Unkraut eingestuft und deren Einpflanzung in den US Boden sowie deren Transport zwischen verschiedenen US-Staaten strafrechtlich verboten. Nur mittels einer Genehmigung des Landwirtschaftsministeriums darf die Pflanze in die USA eingeführt werden.

Besonders Kinder sind dafür gefährdet, da sie den Riesen-Bärenklau für irgendeine andere Pflanze halten und dabei verletzt werden können.

„Die Hautreaktionen sind unterschiedlich. Aber die Phytophotodermitis kann auftreten, welche bedeutet, dass der Saft die Haut so empfindlich gegenüber dem Sonnenlicht macht, dass Verbrennungen bei normaler Sonneneinstrahlung auftreten können. Zu den Symptomen gehören schmerzhafte Blasen, die dunkel pigmentiert werden und Narben verursachen können. Ihre Haut kann auch nach der Sonneneinstrahlung viele Jahre lang lichtempfindlich bleiben. Kommt der Saft in IhreAugen, dann besteht die Gefahr für eine Blindheit.“

zitierte die Washington Post eine Stellungnahme der Isle of Wight County.

Die schädigenden Hauteffekte sind vor allem auf die Furanocumarin-Derivate in der Pflanze zurückzuführen, die das Absterben der Zellen infolge der Klebung an die DNA bewirken können. Dabei wird die Haut bräunlich, da die Chemikalie die Produktion von Melanin auslöst.

Wenn die Pflanze gefunden wird, ist es ratsam, dass Eigenheimbesitzer nicht versuchen, sie selbst zu entfernen. Rufen Sie stattdessen eine Institution für landwirtschaftliche oder gesundheitliche Dienstleistungen an, um Hilfe bei der Suche nach lokalen Experten zu erhalten, die das Gras entfernen können. Sollten Sie sich entschließen, diese Sache selbst in die Hände zu nehmen, denken Sie daran, Augenschutz und Schutzkleidung zu tragen, damit die Haut und die Augen nicht vom Saft verbrannt werden. Halten Sie auch die Kinder und die Haustiere von der Pflanze fern.

 

Übersetzt aus dem Englischen von maria : betke 

http://www.visiontimes.com/2018/07/09/an-invasive-plant-that-can-cause-blindness-discovered-in-virginia.html

 

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