Peking Ente - Ein köstliches Essen

06-10-2016 01:55:33 Autor:   Visiontimes Kategorien:   Ernährung

Die Pekingente gehört zu den berühmtesten Gerichten der chinesischen Küche. Schon in der Ming-Dynastie von 1368 bis 1644 wurden Peking-Enten in der kaiserlichen Küche gegrillt. Erst viel später durfte man auch in den Restaurants außerhalb des kaiserlichen Hofes diese leckere Speise genießen.

Es gibt eine Redensart im heutigen China, die lautet:

Wer nie die Große Mauer sah und nie eine Pekingente aß, war nicht in China.

Die Zubereitung zieht sich über mehrere Tage hin. Nach dem Schlachten, Rupfen und Entfernen der Innereien wird das Tier mit Gemüse gefüllt und oben und unten zugenäht, um es mit einer Luftpumpe zu einem Ballon aufzublasen. Dadurch löst sich die Haut und wird später schön knusprig. Anschließend wird die Ente in heißes Wasser getaucht und eine Stunde gar gekocht, um sie dann über Nacht zum Trocknen an einen Eisenhaken zu hängen. Zum Schluss wird die Ente in einem Ofen oder, besser, über einem Feuer aus Obstbaumscheiten (streng nach Rezeptbuch zu gleichen Teilen Apfel, Birne und Pflaume) geröstet.

Der Kellner schneidet schließlich das Bruststück in kleine, dünne Scheibchen. Normalerweise kann eine Ente in 80 bis 100 Stücke geschnitten werden. Die Entenfleisch-Stücke sind innen saftig und außen knusprig. Die Haut hat eine glänzend braun-rote Farbe.

Als Beilage werden in Streifen geschnittene Lauchzwiebeln, Radieschen und Gurken und ein crêpeartiger Weizenpfannkuchen in Bambuskörbchen serviert. Die transparenten Pfannkuchen streicht man sodann mit süßlicher Hoisin-Soße aus fermentierten Sojabohnen und Chilis ein, legt die Gemüsestreifen und ein, zwei Stück Fleisch darauf, faltet das Ganze zu einem Päckchen und führt es je nach Geschick mit Essstäbchen oder Fingern zum Mund.

Guten Appetit!

 

 

 

 

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