Schädelknochen von Buddha Siddhartha Gautama entdeckt

18-08-2016 00:45:23 Autor:   Pascal Jost Kategorien:   Entdeckungen

Goldschatulle, die einen Schädelknochen von Buddha Siddhartha Gautama enthält. (Bild: Screenshot YouTube)

Unterhalb eines ehemaligen buddhistischen Tempels in Nanjing, China, wurde in einer Gruft eine kleine Schatulle aus Gold gefunden. Die Schatulle enthält einen Schädelknochen, der wahrscheinlich vom Buddha Siddhartha Gautama, auch als Shakyamuni bekannt, stammt.

Die Goldschatulle befand sich in einer Silberschatulle, die sich wiederum in einem 1,2m hohen Schrein befand. Dieser Schrein, der sogenannte Stupa, besteht aus Sandelholz, Silber und Gold. Alle drei Objekte wurden sorgfältig und hübsch verziert, wie auf den folgenden Bildern zu sehen ist:

Goldschatulle. (Bild: Screenshot YouTube) 

 

Silberschatulle. (Bild: Screenshot YouTube)

 

Verzierung der Silberschatulle. (Bild: Screenshot YouTube)

 

Ausgegrabene Stupa. (Bild: Screenshot YouTube) 

Die Gold-Schatulle wurde mit einer Inschrift versehen, aus der hervorgeht, dass es von Deming gefertigt würde, welcher nach eigener Aussage der „Meister der vollständigen Erleuchtung, Abt des Chengtian Klosters und Träger der purpurnen Robe“ sei. Außerdem wird dargelegt, dass es sich bei dem Schädelknochen um den des Buddha Shakyamuni handele. Darüber hinaus wird gesagt, dass die Schatulle während der Herrschaft des Kaisers Zhenzong (997-1022) in der Song-Dynastie gefertigt worden sei.

Inschrift der Goldschatulle. (Bild: Screenshot YouTube)

 

Auf dem Stupa befinden sich Bilder, die das Leben Shakyamunis von seiner Geburt bis zu seinem Nirwana dokumentieren. Das Nirwana stellt in der buddhistischen Lehre den Austritt aus dem Reinkarnationszyklus dar.

 

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