China ist die Nr. 1 beim Know-How Diebstahl

01-06-2016 22:53:01 Autor:   Maria Betke Kategorien:   China , Wirtschaft

China steht auf dem ersten Platz was den Datenklau angeht. (Bild: Pixabay / CCO Public Domain)

Es wird überall und alles mögliche gestohlen- da sieht es im Westen nicht anders aus. Jedoch übertreffen die Schlagzeilen über Raubkopien von wichtigen Know-How Originalen, begangen durch chinesische Sicherheitsorgane, alles andere. China steht somit auf dem ersten Platz für diese Art von Verbrechen, die professionell und ohne Beweise durchgeführt werden.

Der Schaden geht in die Milliarden, insbesondere bei der Hochtechnologie, als zum Beispiel der von Siemens und Thyssen Krupp gebaute Transrapid, die magnetische Schwebebahn, die Telekommunikationsausrüstung bei Nortel, das Getriebe bei Volkswagen ausgespäht wurden. Es sind Fälle bekannt geworden, bei denen die Ingenieure ihren Laptop in der chinesischen Niederlassung im Büro oder im Hotel liegen gelassen hatten und in deren Abwesenheit die Spionage stattgefunden hat. Die andere Form des Ausspähens ist das Abfangen von Emails seitens chinesischer Hacker im Dienste des Staates.

Mit dem gestohlenen Know-How können die Chinesen nicht nur in ihrem eigenen Land Vorteile erzielen; mit dem Wegfall der enormen Kosten für Forschung und Entwicklung  haben sie Konkurrenzvorteile und können ihre Marktanteile in anderen Ländern vergleichsweise leicht vergrößern.

Es ist den deutschen Unternehmen zu empfehlen, wichtige Informationen nicht unverschlüsselt zu verschicken, den Computer vor fremden Zugriff zu sichern und den Laptop auf Reisen niemals unbeaufsichtigt zu lassen.

 

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