Pekings zunehmende Militarisierung im Südchinesischen Meer ist besorgniserregend

24-02-2016 20:32:19 Autor:   James Burke Kategorien:   Politik , Politik

Dieses Satellitenbild zeigt das chinesische Waffensystem, das auf der Insel Woody im Südchinesischen Meer stationiert wurde. (Bild: Tomo News via Screenshot/YouTube)

Nachdem durch Berichte bekannt wurde, dass das chinesische Militär an den umstrittenen Inseln im Südchinesischen Meer Bodenluftraketen stationiert haben soll, nennt U.S. Außenminister John Kerry Pekings militärische Bestrebungen besorgniserregend.

„Als Präsident Xi hier in Washington war, stand er im Rose Garden mit Präsident Obama und sagte, dass China das Südchinesische Meer nicht militarisieren würde,“ sagte Kerry auf einer Presse Konferenz in Washington am 17. Februar.

Kerry sagte, dass die Vereinigten Staaten wiederholt klar gemacht haben, dass die Nicht-Militarisierung des Südchinesischen Meeres als ein Standard für alle Länder anerkannt und respektiert werden sollte.

„Aber jeden Tag häufen sich die Beweise, dass die Militarisierung auf die eine oder andere Weise zunimmt. Es ist besorgniserregend.“, sagte er weiter.

Kerrys Aussagen folgten Nachrichten, dass die Volksbefreiungsarmee (VBA) ein HQ-9 Luftabwehrsystem auf der Insel Woody (Teil der Paracel-Inselkette) stationiert haben soll, berichtete Fox News.

Einen Tag nach Kerrys Aussagen bestätigte Peking über ihre staatlich geführten Medien, dass sie Waffen auf der Insel hätten.

Satellitenbilder zeigen, dass die VBA zwei von acht Elementen an Boden-Luft-Raketen sowie ein Radarsystem auf der Insel stationiert hat, was auch Vietnam und Taiwan bestätigen. China kontrolliert die Insel seit 40 Jahren.

Fox sagte, die Raketen hätten eine Reichweite von 125 Meilen (ca. 200 km).

Sieh Dir diesen Bericht von TomoNews US über Pekings Stationierung der Boden-Luft-Raketen auf der Insel an:

 

 

Das schwer umkämpfte Südchinesische Meer ist eine Schlüsselhandelsroute und reich an natürlichen Rohstoffen. Peking beansprucht rund 90 Prozent des Gebietes als ihr Eigentum. Über die letzten Jahre hinweg waren die Chinesen damit beschäftigt, aus Atollen Inseln für ihre Militarisierungsbestrebungen anzulegen. Sie haben 4.000 Quadratkilometer neuen Territoriums auf sieben Riffen angelegt, sagte Fox. Dazu noch drei Start- und Landebahnen.

Die Philippinen, Vietnam, Malaysia, Brunei und Taiwan machen ebenfalls Ansprüche auf dieses Gebiet geltend. Was Peking allerdings tut, stellt alles, was die anderen Länder unternehmen, in den Schatten.

„Meine Hoffnung ist es, dass China realisiert, dass es wichtig ist, die Zuständigkeitsfragen des Südchinesischen Meeres nicht über einseitige Aktionen, Zwang oder Militarisierung zu klären, sondern durch Diplomatie und Zusammenarbeit mit anderen Ländern und den Anspruchstellenden,“ sagte Kerry.

Die U.S. Regierung stellte klar, dass sie keine Gebietsansprüchen in der Region stellen, aber sie hätten ein „nationales Interesse an der Aufrechterhaltung des Friedens und der Stabilität, Respekt des Völkerrechts, Verkehrsfreiheit und ungehindertem rechtmäßigen Handels im Südchinesischen Meer.“

Sieh Dir diesen Report vom Wall Street Journal an, in dem U.S. Präsident Barack Obama den südostasiatischen Ländern verspricht, Chinas Expansionspolitik Paroli zu bieten:

 

 

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