Deutschland steht kurz davor, genetisch verändertes Getreide zu verbieten

09-09-2015 16:30:12 Autor:   Troy Oakes Kategorien:   Umwelt , Ernährung

Genmanipuliertes Getreide wird im großem Umfang in Asien und Amerika angepflanzt, aber die Meinungen darüber teilen sich in Europa. Frankreich, Deutschland und Schottland sind gegen genmanipuliertes Getreide, während England es befürwortet. (Bild: Pixabay/ CC0 Public Domain)

Deutschland ist jetzt dabei, das nächste Land zu werden, dass die Verwendung von genetisch verändertem Getreide (GMG) verbietet. Landwirtschaftsminister Christian Schmidt hat den deutschen Bundesländern gesagt, dass er beabsichtige, das neue EU Gesetz, dass zuletzt im März verabschiedet worden war, einzuführen.

Der Entschluss die „Ausstiegsklausel“ anzuwenden, verhindert, dass genetisch verändertes Getreide auf deutschem Boden angebaut werden kann, sogar wenn einige Arten von Getreide von der EU genehmigt sind. Dies folgt unmittelbar der Ankündigung der schottischen Regierung Anfang des Monats, diese Regel ebenfalls zu verwenden.

Die deutsche Ankündigung kommt gleichzeitig mit der Aussage von Professors Carlo Leiferts von dem Institut für ökologische Landwirtschaft der Newcastle Universität, der sagt, er glaube das Verbot von GMG sei richtig, und es sei sehr wahrscheinlich, dass „es signifikante kommerzielle Vorteile für Schottland geben wird, wenn es deutlich als GMG-freie Zone anerkannt ist.“

Getreide Experten kritisieren das Anbauverbot von genetisch veränderten Pflanzen:

Genmanipuliertes Getreide wird im großem Umfang in Asien und Amerika angepflanzt, aber die Meinungen teilen sich in Europa.

Frankreich, Deutschland und Schottland sind gegen genmanipuliertes Getreide, während England es befürwortet. Bevor die neue Regel in Kraft trat, mussten die Länder ihren Bauern erlauben, irgendein genmanipuliertes Getreide anzubauen, dass die EU genehmigt hatte.

Alle Länder müssen sich bei der EU bis zum 3. Oktober registrieren, falls sie die Ausstiegsklausel der flächendeckenden Zustimmung in Anspruch nehmen wollen. 

Schottlands Nationale Partei (SNP) sagte, sie begrüße Deutschlands Schritt, und Rob Gibson, ein Mitglied der Partei, sagt: „Wie Schottland, erkennt auch Deutschland die Bedeutung des Schutzes von Nahrungsmitteln und Getränken und das Erhalten einer reinen und grünen Umwelt.

In der Regierung hat die SNP versichert, dass Schottland an vordererster Front im Umweltschutz und der Gesetzgebung für weltweit führende Klimawandelziele, signifikantem Wachstum erneuerbarer Energien, und dem Platzieren eines Moratoriums auf "Fracken" ist. Die deutsche Entscheidung zeigt, dass Schottland auch bezüglich dem genmanipuliertem Getreide in der EU die führende Rolle spielt.“

In einem Brief, der Reuters vorlag, wird betont, dass Schmidt seine kürzlich angekündigte Politik fortsetze, die ein Verbot von genmanipuliertem Getreide in Deutschland vorsehe. Schmidt bat die deutschen Behörden, bis zum 11. September zu sagen, ob sie am Ausstieg teilnehmen werden.

 

 

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