Besucher der Wagner-Festspiele unterstützen die Anzeige gegen Jiang Zemin

09-09-2015 16:30:07 Autor:   Hannelore Kategorien:   Menschenrechte , Politik

Bald ist die Zeit wohl für Jiang abgelaufen. (Former Chinese leader Jiang Zemin during the closing of the 18th Communist Party Congress in Beijing on Nov. 14, 2012. (Wang Zhao/AFP/Getty Images))

„Wir sammeln Unterschriften gegen den Diktator" sagten Frau Wang, Herr Michael, Herr Tao, Herr Cheng und Frau Haiying den Fußgängern, am 28. August 2015 am Sternplatz in Bayreuth. Viele Zuschauer haben sich am letzten Tag der Wagner-Festspiele in Bayreuth versammelt, um dort u.a. am Informationsstand für eine Anzeige gegen Jiang Zemin zu unterschreiben.

Seit Mai diesen Jahres kann Jiang Zemin weltweit angeklagt werden, mit dem Ziel, ihn für den Völkermord an den Falun Gong-Praktizierenden in China und Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor Gericht zu bringen.

Von Mai bis September 2015 sind bereits 160.000 Anklagen registriert. Einen stetigen Anstieg der Anklagen gegen Jiang Zemin ist jetzt nicht mehr zu verhindern. Es scheint so, als sei es der Wunsch des Himmels und auch der Wunsch vieler Menschen weltweit.

Eine Frau, nachdem sie ebenfalls die Anzeige gegen Jiang  unterschrieben hat, sagte: „Gott schütze euch!"

 

Falun Gong-Praktizierende zeigen die Übungen in der Nähe des Parkplatzes für Reisebusse in München (foto: minghui.de)

 

Eine andere Passantin war dagegen, diese Unterschriftenliste zu unterschreiben und wollte ihren Mann beeinflussen, es genauso zu tun. Ihr Mann sagte jedoch: „Das ist eine gute Sache. Warum soll ich das nicht tun. Ich muss unterschreiben."

Wieder eine andere Frau, die am Stand vorbei kam, sagte: „Ich möchte gerne noch mehr Flyer haben, um sie meinen Bekannten weiterzugeben." Manche Menschen sind einen Tag später, nachdem sie den Flyer gelesen haben, noch einmal zum Stand gekommen, um die Unterschriftenaktion zu unterstützen.

Andere wiederum waren nach dem sie registriert hatten was sie gelesen haben sofort erschüttert:

„Nach einer Schätzung gibt es mindestens 2 Millionen Opfer durch diesen Organraub!"

(Quelle: WOIPFG http://www.upholdjustice.org/node/297)

Bereits seit 16 Jahren wird das Thema der Verfolgung von Falun Gong-Praktizierenden und die illegalen Organentnahmen an ihnen verschwiegen. Regierungen verschiedener Länder wollen die KPCh bezüglich der Verfolgung von Falun Gong nicht kritisieren. Um weiterhin wirtschaftliche Vorteile zu erhalten, schweigt man.

 

Organraubnachstellung durch Falun Gong-Praktizierende vor dem Veranstaltungsort des Internationalen Transplantationskongress in Berlin 2012

 

Dabei gäbe es Möglichkeiten, die dortigen Verbrechen zu hemmen. So könnte man Fort- und Weiterbildungen für chinesische Ärzte und anderes medizinisches Personal durch deutsche Einrichtungen oder direkt durch deutsches Lehrpersonal in China einstellen, bis sichergestellt ist, dass sie die Techniken und Praktiken für derartige  Organentnahmen, die sie dabei erlernen, nicht für illegale Organentnahmen in China, die unter Beteiligung des Staatsapparates und dem Militär durchgeführt werden, verwenden. Außerdem könnten chinesische Ärzte von medizinischen Kongressen und Fachtagungen ausgeschlossen werden, bis sichergestellt ist, das keine illegalen Organentnahmen in staatlichen Einrichtungen in China stattfinden. Ohne weiteres wäre es auch möglich medizinische Veröffentlichungen aus China, sein es Studien oder Forschungsergebnisse, die in irgendeiner Form mit Transplantationen in Verbindung stehen, in der ausländischen Fachliteratur nicht zu veröffentlichen. Desweiteren könnte die Versorgung und Produktion von Medikamenten westlicher Firmen nach bzw. in China zur Hinderung von Abstoßungsreaktionen nach Transplantationen reglementiert und eingeschränkt werden. Der Handel mit ihnen ist in den letzten Jahren sprunghaft angestiegen.

Ein andere wichtige Maßnahme wäre das ausführliche Informieren der Bevölkerung hier in Deutschland über den Organraub in China, insbesondere Patienten auf den Wartelisten für ein Organ, damit sie verstehen was es bedeutet, sich ein Organ im Ausland, insbesondere in China, einsetzen zu lassen und von wem es möglicherweise stammt.

Außerdem sollten Ausstellungen mit präparierten Leichen nicht besucht werden, weil es nicht auszuschließen ist, dass getötete Falun Gong-Praktizierende als Leichenmaterial für die Ausstellungen verwendet worden sind. Eine Plastinationsfabrik eines Deutschen in China befand sich jahrelang nicht weit entfernt von sogenannten "Umerziehung-durch-Arbeit-Lager" (Laogai) in denen Falun Gong-Praktizierende misshandelt und gefoltert wurden - bis in vielen Fällen zum Tode. Der Bedarf an Leichen für die Fabrik war hoch und sie konnten einfach den chinesischen Behörden abgekauft werden.

Seit 16 Jahren sind die Körper von Falun Gong-Praktizierenden wichtig für die KPCh, weil sie mit diesen illegalen Organentnahmen noch mehr Gewinn eintreiben kann und die widerrechtliche Verfolgung der friedlichen Falun Gong-Praktizierenden finanzieren kann. Deswegen werden diese Gräueltaten durch sie gesteuert.

Insgesamt ähnelt das einer Fließbandarbeit, in enger Zusammenarbeit zwischen Militär, Polizei, Krankhäusern, Arbeitslagern, Gerichten, Leichenfabriken usw.

In keinem anderen Land findet in solch einem umfangreichen Maß und unter staatlicher Beteiligung illegaler Organhandel statt. Nach neusten Schätzungen durch die  WOIPFG sind mindestens 2 Millionen Falun Gong-Praktizierende ihrer Organe wegen getötet worden.

Viele Besucher der Festspiele lehnen diese Verfolgung und den Organraub an den Praktizierenden in China ab. Sie sagen: „Das ist ja grausam, ich muss es unbedingt auch anderen sagen. Je mehr man darüber spricht, desto mehr wird es aufgedeckt und desto schneller wird es beendet."

 

Die Beteiligten am Infostand sind sich sicher, jeder kann nach seinem Verständnis und nach seinen Möglichkeiten etwas gegen diese Verbrechen tun.

Manche sagten: „Gegen den Diktator in China? Welchen?" Nachdem sie über Jiang Zemin mehr erfahren hatten, wie er die Verfolgung von Falun Gong 1999 initiierte mit der Anweisung „Zerstört ihren Ruf, ruiniert sie finanziell und vernichtet sie physisch!", unterschrieben sie wie auch viele andere sofort. Sie hatten keinen Zweifel daran, das dies gerade passiert. Viele Menschen, die es unterschrieben, meinten: „Das ist eine gute Sache. Ich muss das machen."

 

Unterschriftensammlung weltweit (Foto: minghui.org)

 

Eine 15-jährige Schülerin unterschrieb sofort und sagte: „Ich war in China gewesen und habe mich über China informiert. Ich kenne die Situation dort mit den Menschenrechtsverletzungen."

Solch eine Unterschriftensammlung erklären die Beteiligten vor Ort findet nicht nur in Bayreuth statt, sondern auf der ganzen Welt unterstützen Menschen mit ihrer Unterschrift die Anzeige gegen Jiang Zemin. Immer mehr Menschen sprechen sich weltweit gegen eine Verfolgung von Falun Gong und für die Anklage des damaligen Regierungschefs Jiang Zemin aus.

 

 

 

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