China - Börsenmarkt der Katastrophen - Der Plan von Jiang Zemin und Zeng Qinghong Chaos an der Börse zu verursachen -

16-07-2015 15:10:15 Autor:   Hannelore Kategorien:   Gesellschaft , Politik , Wirtschaft

Die Undurchsichtigkeit des chinesischen Börsenmarkt spiegelt sich auch im Aussehen des Börsengebäudes in Shanghai wieder (Bild: Wikipedia)

In der aktuellen Krise an der chinesischen Börse ist der Aktienkurs im 10-fachen Wert der Schuldenlast Griechenlands abgesunken. Sie spiegelt einen Kampf wieder der hinter den "Kulissen" stattfindet.

In der aktuellen Krise an der chinesischen Börse ist der Aktienkurs im 10-fachen Wert der Schuldenlast Griechenlands abgesunken. Eigentlich wollte Jiang Zemin und Zeng Qinghong durch die Hongkonger Ereignisse (provozierte Studentenproteste in Hongkong „Umbrella-Movement“, „Occupy-Central“) Xi Jinping zwingen, den Studentenprotest am 28.September 2014 in Hongkong mit Schusswaffeneinsatz niederzuschlagen, um gegen ihn in der chinesischen Bevölkerung Antipathie zu erzeugen. Es sollte das Szenario dargestellt werden, das Xi Jinping durch seinen gestiegenen Machteinfluss als Staatspräsident und Parteichef „schlecht“ geworden sei und jetzt seine Machtposition ausnutze. Aber der Plan ist gescheitert. Auch wenn es zu teils gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Demonstranten kam, ist eine große Tragödie wie sie 1989 in Peking stattfand ausgeblieben. Hongkong ist nicht Peking. Zurzeit möchten Jiang und Zeng über den chinesischen Finanzmarkt ein letztes Mal darum kämpfen, den Ruf von Xi Jinping zu schaden.

Xi Jinping hielt sich aus diesem Bereich heraus. Wang Qishan vermied ihn ebenfalls, obwohl er sich sehr gut in ihm auskennt. In den ganzen drei Jahren der „Antikorruptions-Kampagne“ von Xi Jinping wurde der Finanzbereich außen vorgelassen. Aber Jiang Zemin und Zeng Qinghong möchten die Auseinandersetzung genau dahin ziehen. Sie möchten in diesem Bereich um die „letzte Hoffnung“ für KPCh kämpfen.

Durch die Börsenmarktkrise, die zu Unzufriedenheit überall in China führt, soll die Fähigkeit von Xi Jinping infrage gestellt werden. Unter dem Druck der Beschwerden aus den verschiedenen Ebenen in ganz China wird er dann zurücktreten müssen, so die Hoffnung von Jiang und seiner Folgschaft, so bleiben ihre Verbrechen, die Verfolgung von Falun Gong, Korruption, Organhandel usw. weiter zugedeckt.

Ob Jiang Zemin gewinnen kann oder nicht, seine Gruppe will Chaos verursachen, und die Gerichtsverhandlung gegen ihn möglichst hinausschieben. Übrigens im jetzigen China ist vieles auch an der Börse anders als im internationalen Börsenmarkt die Farbe für einen guten Börsenindex ist rot. Grün steht für eine negative Entwicklung. Die Partei will auch hier einen eigenen Weg gehen.

Um von den Anklagen gegenüber Jiang Zemin abzulenken und den Strom von Klagen gegen ihn aufzuhalten wurde Chaos an der chinesischen Börse verursacht. Doch ist der Lauf der Geschichte nicht aufzuhalten. Es konnte nicht verhindert werden das bereits 60.000 chinesische Bürger bereits vor den Oberen Gerichtshof in China eine Klage gegen Jiang Zemin einreichten, um ihn wegen Völkermord und Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor Gericht zu bringen.

Der Kommentar vertritt die Ansicht vom Autor.

 

 

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