Linker Mainstream ersetzt Grundgesetz

04-01-2015 10:33:26 Kategorien:   Gesellschaft , Politik

Pegida-Demonstranten in Dresden. (Bild: Reuters)

Immer mehr Menschen in Deutschland teilen die Meinung von Pegida, weil sie sich in ihren Ängsten und Wünschen von der politischen Klasse nicht mehr vertreten fühlen. Sie haben das Gefühl, dass sie als Souverän nicht mehr wahrgenommen werden. Deswegen können sie solche Ausrufe wie: „Wir sind das Volk“ nachvollziehen. Doch anstatt sich mit diesen Menschen auseinanderzusetzen und die Bewegung als eine Reaktion auf das momentane politische System zu sehen, wird gegen sie Hetze betrieben. Warum eigentlich?
 
Bettina Röhl, die Tochter von Ulrike Meinhof, beschreibt in ihrem exzellenten dreiteiligen Artikel „Linker Mainstrean ersetzt Grundgesetz“, die tieferen Zusammenhänge der jetzigen politischen Lage in Deutschland, die übertriebenen Reaktionen und Aufschreie der Politiker und der ihre Meinung vertretenden öffentlichen Medien, im Zusammenhang mit der Protestbewegung Pegida.

„Bis zu 17.500 Bürger in Dresden und andern Ortes demonstrieren seit 10 Wochen jeden Montag gegen den ‚Islamismus’ und gegen einen wachsenden Flüchtlingsstrom nach Deutschland. Eigentlich sind es nicht so viele; während der Nachrüstungsdebatte belagerten bis zu 400.000 Menschen Bonn. Trotzdem – eine gewaltige Allianz aus Merkel, Gauck und anderen Spitzenpolitikern, aus Gewerkschaften, Kirchen, muslimischen Verbänden, den großen Medien und Talkshows bis hin zur terroristischen Antifa schlägt zurück. Die Pegida- Bewegung sei antiislamisch, fremdenfeindlich, rassistisch, rechtsradikal, gefährlich, rattenfängerisch und eine ‚Schande für Deutschland.‘ Von den TV-Sendern bis hinunter zu Ankündigungen in der Dresdner Straßenbahn werden Bundesbürger dazu aufgerufen, gegen die Demonstranten aufzumarschieren und Flagge zu zeigen. Dabei zeigt sich: Nicht die paar Demonstranten sind so furchtbar gefährlich – sondern der Umgang mit ihnen, und die dahinter steckende Triebkraft. De facto hat ein linker Mainstream das Grundgesetz ausgehebelt und streckenweise ins Gegenteil verkehrt.“
 
Sie hat eine gute detaillierte Analyse über den sogenannten „wissenschaftlichen Sozialismus“ als tieferen Grund unserer heutigen politischen Klasse aufgestellt.
 
Ihre Mutter, Ulrike Meinhof, war in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts eine der Anführerinnen der RAF(Rote Armee Fraktion) und beging im Gefängnis Stadelheim Selbstmord. Diese ganze Bewegung der RAF holte sich ihre Theorien aus der sogenannten „Mao-Bibel“ und verherrlichte die Theorien von Mao Zedong, der für den „Großen Sprung nach vorne“ und „Die Kulturrevolution“ in China verantwortlich war. Bei diesen beiden Kampagnen starben mehr als 60 Millionen Menschen.
 
Die Politiker der Partei der Grünen und besonders ihr Vorreiter Rudi Dutschke wollten den „Marsch durch die Institutionen“ führen. Was ihnen letztendlich auch gelungen ist, weil die Partei der Grünen in Deutschland mit ihren Theorien sich allgemein durchsetzen konnte.  
 
Aufgrund ihrer eigenen Erfahrungen hat sich Frau Röhl sehr ausgiebig mit diesen Zusammenhängen auseinandergesetzt und ist eine der wenigen aufrichtig berichtenden Journalisten in unserem Land.
 
Meiner Meinung nach, sollte man die längst fällige Auseinandersetzung führen, wieviele Menschen Deutschland aufnehmen und verkraften kann. Deutschland ist eines der dichtbesiedelsten Länder in Europa. Um nicht in bürgerkriegsähnliche Zustände zu geraten, sollte endlich eine offene und ehrliche Grundsatzdiskussion über dieses Thema geführt werden.

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